Erstes Review für „Heritage of Fire“ online

Juli 2nd, 2011 by Marco | Comments (0)

Das Review stammt aus Mexico und Jana hat es für uns übersetzt:

Ich weiß nicht genau warum diese Gruppe ihre Musik als Scandinavian Pussy Metal klassifiziert, aber meiner (seltsamen) Meinung nach haben sie nichts pussyhaftes. Sorrowfield kommen aus Bremen und haben ihr Debüt „Horus“ unter dem Arm und außerdem kürzlich ihre zweite Platte „Heritage of Fire“(eigentlich die dritte, anm. der Redaktion) ausgepackt, die meiner Meinung nach ein „discazo“ vom Anfang bis zum Ende.
[discazo muss ein sehr positives Wort für einen Musikträger sein, eine Übersetzung hab ich nicht gefunden]
Was wir hier hören ist eine melodische Rock-CD gemischt mit metallischen Rhythmen, die unter verschiedenen Umständen mal schwerer, mal sanfter klingen können.
Die Gitarristen Steven und Martin sind einfach genial, virtuos mit ihrem Instrument und mit viel „toque“.
[kommt vom Verb „tocar“, das heißt ein Instrument spielen. Ich denke es soll entweder für guten Beat stehen oder die Feinfühligkeit des Anschlags betonen :-D]
Der Sänger Marco hat eine sehr besondere Stimmfarbe. Wenn er sind vermittelt er viel Gefühl, wenn es nötig ist kommt aber auch der ein oder andere Grunzer.
Heritage of Fire ist sehr abwechslungsreich. Es finden sich Songs von „aire“ bis „melodic death“ wie das erste Stück „Remember Me, Ascencion (The four Quarters of the World) y Legion“ und aggressive Riffs und „Thrasher“ in „Rearusing the Dead“. Es gibt aber auch Hardrock-Melodien in „Fire, Tribe, Magic Carpet, Decorating Drunkards“. Diese finden sich auch im nicht weniger originellen „The Blood Dance“. Sorrowfield bleiben auch bei diesem großartigen Lied ganz klar ihrem eigenen Stil treu, kombinieren aber gleichzeitig Rhythmen und Klänge des Orients, wie es auch „Melechesh“ tut/tuen. 

„Heritage of Fire“ ist ein Beispiel für die exzellente Umsetzung und Kreativität, für die es sich lohnt Sorrowfield im Auge zu behalten, wenn du Rock oder Metal hörst, oder wie auch immer du es nennen magst.
Ich gebe ihnen allerdings keine vollen 10 Punkte, weil sie mir das Album bisher nur in digitaler Form geschickt haben. Aber ich warte noch auf die Promo, die Marco uns versprochen hat, weil man sich das hier wirklich anhören und auf CD wertschätzen muss.

9.5/10
Den Original-Text des Daemonum-Zines gibt es hier: http://www.daemonumzine.info/pages/sorrowfield_heritage_of_fire.html

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