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Januar 15th, 2009 by Thomas | Comments (0)

Aus dem kleinsten Bundesland Deutschlands, Bremen, kommen Sorrowfield und wollen die Welt beglücken – und zwar mit ihrem „Pure Scandinavian Pussy-Metal“, was auch immer darunter zu verstehen ist.
Bereits mir ihrer Debüt-EP „4 Messages“ in 2003 und dem drei Jahre später folgendem Album „Horus“ konnte die Band, bestehend aus Marco Bianchi, den beiden Gitarristen Martin Rolbiecki und Steven Lackmann, dem Basser Thomas Kattwinkel und Drummer Oliver Schulz, erste Achtungserfolge erzielen.

Das nun vorliegende Werk verbindet die Traditionen des Metals mit moderneren Sounds ohne jedoch an Durchschlagskraft zu verlieren. Sauber und druckvoll produziert, stellt man sich lediglich die Frage, wen die Bremer Stadtmusikanten eigentlich mit ihrem Werk erreichen wollen. Die Songs haben eine Spannweite, vom progressiven Metal über Thrash bis zum fast schon Death-Metal, dass sich zwangsläufig die Frage nach dem Warum stellt. Dass die Band aber solche Momente abdecken kann, spricht für ihre Wandlungsfähigkeit und ihren Mut neue Wege zu gehen. Diese Unentschlossenheit ist dann aber auf der anderen Seite, das was mich am meisten an diesem Werk stört. Ein roter Faden, der sich durch die einzelnen Songs zieht, sich versteht miteinander zu verbinden, wäre sicherlich mehr gewesen, um dem Album das gewisse Etwas zu verleihen. So bleibt es eine Aneinanderreihung einzelner Songs, die sich als Ganzes aber nicht erschließen wollen. Schade drum, denn dass Potential in dieser Band steckt, ist aus jedem einzelnen Song ohne Schwierigkeiten rauszuhören.

Fazit: Für Kreuz- und Querhörer durchaus ansprechend.

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